Autor: Michel Lohmann

Filmproduktion: Rock im Park & Rock am Ring 2019

Für Live Nation und Marek Lieberberg waren wir auch in diesem Jahr wieder auf den beiden großen Festivalgeschwistern Rock im Park und Rock am Ring unterwegs um Video Content zu produzieren.

Wie schon im letzten Jahr hat unsere Crew während des Rock im Park-Festivals an allen Festivaltagen reichlich Material gesammelt, um ein Aftermovie als Rückblick auf das aktuelle Festival und Material Teasermaterial für das nächste Jahr zu produzieren. Anders als bei unserem sonstigen Festival-Live-Content stehen hier mal nicht (nur) die Bands, sondern vor allem die Fans und die besondere Atmosphäre beim Rock im Park im Mittelpunkt. Das dieses Konzept ankommt, zeigen insgesamt über 50.000 Views und über tausend begeisterte Reaktionen auf Facebook und YouTube.

Beim „großen Festivalbruder“ Rock am Ring war für unsere Crew klassische Studioarbeit angesagt. Im Auftrag von Live Nation wurden über 50 redaktionelle Video Content Formate mit den teilnehmenden Künstlern produziert.

Besonderes Highlight war – von den großen Namen des Festivals wie Slipknot oder den Smashing Pumpkins mal abgesehen – die mongolische Band „The Hu“, die uns während des Interviews neben einer Kostprobe ihres „Hunnu Rock“ genannten Musikstils auch ein wenig Nachhilfe in traditionellem westmongolischem Kehlkopfgesang gegeben hat.

Welche Content-Formate auf Festivals und anderen Events ebenfalls hervorragend funktionieren, zeigen wir übrigens hier.

Vainstream 2019: Festival-Content, Streaming und richtig viel Reichweite

Die Festivalsaison ist in vollem Gange und auch unser Lieblingsfestival, hat unserer Crew wieder jede Menge Einsatz, Schweiß und Leidenschaft abverlangt. Dass sich die Arbeit auch in diesem Jahr wieder gelohnt hat, zeigen die Statistiken der Livestreams deutlich.

Feuer aus allen (Streaming-)Rohren

Sechs feste Kamerapositionen vor und auf der Bühne, dazu mobile Teams auf dem Platz und hinter den Kulissen, Crews für Live-Regie und Streaming, Audio-Recording-Profis, die mit eigenem, stadionerprobtem Truck anreisen, dazu jede Menge Organisationstalente im Hintergrund. Beim Vainstream wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. So entsteht terabyteweise Audio- und Videomaterial, das alleine am Veranstaltungstag über den EMP-Facebook-Livestream knapp 1,5 Millionen Menschen erreicht, über 350.000 Wiedergabeminuten an Frau und Mann bringt und fast 18.000 Interaktionen generiert. Und das ist erst der Anfang, denn nach dem Festival ist die Luft noch lange nicht raus.

In diesem Jahr produzierten wir nicht nur Livestreams von nahezu allen Bands für die Facebook-Seite des Hauptsponsors EMP, sondern auch für die Seiten einiger der Top-Acts selbst. Und die damit erreichten Zahlen können sich sehen lassen. Die US-Metaller von Trivium erreichten alleine während ihrer 40-minütigen Show über 190.000 Leute, generierten mehr als 18.000 Interaktionen, 44.000 Views und mehr 400 Shares auf Facebook.

Auch unsere Lokalmatadore und Publikumslieblinge von den Donots konnten insgesamt über 34.000 angesehene Minuten Livestream unter die Leute bringen.

Als erster vielversprechender Testballon wurden ausgewählte Inhalte parallel auch über einen YouTube-Livestream ausgespielt. Vor allem die höhere Bildqualität im Vergleich zu Facebook überzeugt hier und macht die Plattform gerade für hochwertigen Content attraktiv. Zwei längere Livestreams, die beide von EMP präsentiert wurden, erzielten hier knapp 12.000 Aufrufe mit insgesamt über 106.000 Wiedergabeminuten. Deutlich wurde auch, dass auf YouTube noch gezielter und vor allem länger Livematerial konsumiert wird. So erreichten die beiden Streams durchschnittlich 7:42 bzw. 11:30 Minuten Wiedergabezeit pro Nutzer.

Quality first! Das gilt für Livestream und Video Content

Wer einen guten Eindruck hinterlassen und entsprechend große Zielgruppen erreichen will, muss bei jedem Glied in der Produktionskette auf die Qualität achten. Für uns beginnt das bei Videomaterial in 4K mit erfahrenen Kameraleuten (die trotz der Hitze absolute Spitzenarbeit leisteten!), digitalen Mehrkanal-Audiomitschnitten, die in einem mobilen Tonstudio-Truck vor Ort für die Livestreams in Studioqualität gemischt werden bis hin zu eigenen Schnittplätzen, der Liveregie und der Streamingtechnik direkt auf dem Festivalgelände. Die qualitätsorientierte Arbeitsweise setzt sich bei der Bearbeitung des Materials für die spätere Veröffentlichung von Aftermovies und Live-Videos fort. Neben der aufwendigen Postproduktion der Bilder lassen wir die mitgeschnittenen Audiosignale in einem Tonstudio aufwendig nachbearbeiten, um das Live-Erlebnis bestmöglich nach Hause zu transportieren. Ein Aufwand, der sich seit Jahren in der Vermarktung des Festivals und der jeweiligen Bands auszahlt, wie uns auch Ingo von den Donots, einem der diesjährigen Vainstream-Headliner, bestätigt:

„Wenn wir Donots mal in der Heimat spielen, dann ist das per se schon immer was unglaublich Tolles für uns – sei es nun bei unseren bandeigenen „Grand Münster Slams“ in der Halle Münsterland oder eben direkt nebenan beim famosen „Vainstream Festival“ am ehrenwerten Hawerkamp. So geschehen in diesem Jahr, wo wir mit den Kollegen von den Dropkick Murphys den Co-Headliner geben durften. Eine riesige Ehre zum 25. Bandjubiläum und im Nachgang auch etwas, das wir wahrscheinlich aus vielen Gründen niemals vergessen werden: Neben tollen Bühnengästen wie den von uns extra dafür eingeflogenen Kassierern und einem uuuuunfassbaren Publikum war es ganz besonders das kleine, riesengroße Finale unserer Show, welches immer noch nachhallt. Und das eben nicht zuletzt, weil die guten Leute von Piratelove einen grandiosen Job gemacht und den letzten Song „So Long“ so dermaßen direkt und packend eingefangen haben. Und das ist ja nicht gerade ein leichter Job, denn die Live-Situation vor Ort ist ja aus Gründen meistens wesentlich intensiver, näher, lauter – besser. Wenn man aber auch auf dem heimischen Sofa mit Träne im Knopfloch, Gänsehaut bis in die Kniekehlen und stolzem Grinsen vor dem Rechner sitzt und sich das Piratelove-Zeitdokument nochmal reinzieht, dann hat hier ein Kamerateam vieles verdammt richtig gemacht. Zieht’s Euch rein, People: Das klingt super, sieht fantastisch aus, wenn 14000 Menschen alle Arme in der Luft haben und macht Bock bis zum letzten Moment, wenn das Publikum das Chor-Echo eines fantastischen Tages wird. Nur das Biertrinken muss man dann doch noch selbst erledigen beim Angucken des Streams daheim. Aber hey – das ist ja beileibe nicht die schlechteste Hausarbeit…“

Danke, Piratelove & Vainstream!

Eure DONOTS

Und hier das offizielle Vainstream Aftermovie 2019

Doch nicht nur auf Festivals wie dem Vainstream Rockfest und Rock im Park ist Live-Video-Content mittlerweile ein fester Bestandteil der Marketing-Strategie. Auch für Messen und andere Events können Livevideos die Reichweite erhöhen. Wir stehen immer gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn die Live-Energie auch über die Veranstaltung hinaus begeistern soll.

Wie lange dauert eine Videoproduktion? – Teil 1: Die Basics

„Zeit ist Geld“ – das hört man sehr oft, und in vielen Fällen ist beides knapp bemessen. Bei einer Videoproduktion ist Zeit aber auch Qualität und Liebe zum Detail. Aber wie viel Zeit muss man für eine gelungene Produktion einplanen? Wir geben in dieser kleinen Artikelserie anhand einiger Beispiele einen kleinen Überblick.

Die Basics der Zeitplanung

Unabhängig vom Filmformat gibt es einige Schritte, die bei jeder Filmproduktion anfallen. Wie viel Zeit die einzelnen Phasen in Anspruch nehmen, variiert je nach Art und Umfang des Films. Wir stellen die einzelnen Schritte hier kurz vor, um einen Eindruck zu vermitteln, was genau sie bedeuten und was mit dem Filmmaterial geschieht.

1. Briefing/Beratung (als Gespräch oder Workshop)

Hier entsteht im gemeinsamen Gespräch oder Workshop die erste Idee zum Film. Es wird ausgelotet, welche Art von Video benötigt wird, welche Inhalte wichtig sind und wie sich z.B die Firmenphilosophie oder besondere Features eines Produkts (USP)im bewegten Bild umsetzen lässt.

2. Konzept

In der Konzeption wird die erste Idee zu einem fertigen Konzept für den Film entwickelt. Eine Story wird entwickelt, die genaue Umsetzung wird ausgearbeitet, einzelne Szenen werden geplant, ein Drehbuch und/oder Storyboard wird erstellt.

3. Drehvorbereitung

Hier werden die Weichen gestellt, damit der eigentliche Dreh reibungslos abläuft. Das benötigte Filmteam wird zusammengestellt, zusätzliche Crewmitglieder und evtl. Schauspieler/Models werden angeheuert, der Materialbedarf an Technik und Ausstattung wird geplant, Locations für den Dreh werden gesucht, besichtigt und ggf. gebucht, Zeitpläne für die einzelnen Drehtage werden erstellt.

4. Dreh

Der eigentliche Dreh ist für den Kunden oft der sichtbarste Teil einer Filmproduktion. Hier wird vor Ort beim Kunden, im Studio oder an anderen Drehorten mit Mitarbeitern, Testimonials, Schauspielern und/oder Moderatoren das Rohmaterial für den Film aufgenommen. Der technische (und natürlich auch Zeit-) Aufwand richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten, dem allgemeinen Produktionsaufwand und der Zahl der Mitwirkenden.

5. Postproduktion (Schnitt/Motion Design/Animation/Grading)

This is where the magic happens. Das Filmmaterial wird geschnitten, Animationen und bewegte Schriften werden erstellt, Musik- und Sprecheraufnahmen werden hinzugefügt, der Film bekommt einheitliche Farben und einen einheitlichen Look.

6. Feedback & Korrekturen

In diesem finalen Schritt vor der Veröffentlichung werden letzte Korrekturen mit dem Auftraggeber besprochen und durchgeführt, auch kleine Änderungen am Schnitt sind noch möglich. Am Ende wird das fertige Video nach der Endabnahme im passenden Format für die Veröffentlichung ausgespielt und freigegeben.

Im nächsten Teil unserer Serie zur Zeitplanung bei Videoproduktionen gehen wir dann die beliebtesten Filmformate im Einzelnen durch und zeigen, welche Phasen für welches Format wie viel Zeit beanspruchen.

Mit unseren DIY-Workshops zum selbst produziertem Video-Content-Format

Mit unseren DIY-Workshops zum selbst produziertem Video-Content-Format

Regelmäßige, hochwertige Video-Content Inhalte sind der Traum jeder Marketing-Abteilung. Die Produktion dieses Contents ist jedoch aufwendig und teuer. Versuche, ein Vlog oder ähnliche regelmäßige Formate selbst zu produzieren, scheitern oft an fünf Problemen:

  • Das richtige Konzept und die Umsetzung von Ideen in gute Storys
  • die Wahl der passenden Technik
  • der richtige Umgang mit Kamera, Ton und Licht
  • die Auswahl der angemessenen Location
  • die professionelle Nachbearbeitung

Um diese Herausforderungen von Anfang an zu meistern und entsprechend hochwertige Inhalte hervorzubringen, haben wir ein Workshop-Programm konzipiert, in dem die wichtigsten Aspekte einer regelmäßigen, eigenständigen Content-Produktion im eigenen Unternehmen vermittelt werden.

Von guten Ideen zum fertigen Video-Content Konzept

Oft sind in Unternehmen viele richtig gute Ideen vorhanden. Die Herausforderung ist, die kreative Energie in die richtige Bahn zu lenken. Wie entwickle ich ein Konzept, wie schreibe ich ein Script, wie bringe ich Struktur in meine Ideen? Auch Coachings zum Erzählen guter Storys und zum professionellen Führen eines Interviews werden im Rahmen unserer Workshops angeboten.

Im richtigen Licht

Die Bildqualität eines Videos steht und fällt mit dem richtigen Licht. Unsere professionellen Coaches erklären, wie man natürliches Licht optimal nutzt, wie man Menschen und Objekte richtig zur Lichtquelle ausrichtet und welche Hilfsmittel die Beleuchtung verbessern können. Bei Bedarf wird auch der Einsatz von diversen Lampen besprochen und in der Praxis erprobt.

Der gute Ton

Mindestens ebenso wichtig wie ein gut ausgeleuchtetes, scharfes Bild – wenn nicht bei einigen Formaten sogar wichtiger – ist ein klarer, verständlicher Ton. Alle Fragen zum Umgang mit internen und externen Mikrofonen und zur Optimierung der akustischen Verhältnisse werden praxisnah erläutert.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Wahl der richtigen Location hat einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung des Videos und auf die Außendarstellung des Unternehmens. Auch die Lichtverhältnisse vor Ort sind, wie oben schon erwähnt, nicht zu vernachlässigen. Dementsprechend spielen auch die Auswahl des Drehorts und die Einschätzung der Lichtsituation eine Rolle bei der Produktion erstklassiger Videos.

Die passende Technik und wie man mit ihr umgeht

Ist schon Technik vorhanden? Passt das vorhandene Equipment zum geplanten Projekt? Welche Neuanschaffungen sind sinnvoll, welche Kriterien muss die neue Ausrüstung erfüllen? Neben einer ausführlichen Beratung zur Auswahl der richtigen Technik samt Zubehör geht es auch um alle Grundlagen der Handhabung, die notwendig sind, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.

Sie sind die Experten

Die besten Moderatoren und Testimonials sind genau die Menschen, die sich täglich mit der Materie beschäftigen und bis ins kleinste Detail im Profis für Ihre Spezialgebiete sind. Mitarbeiter, die mit Leidenschaft bei der Sache sind, sorgen für eine authentische Darstellung Ihres Unternehmens. Wie man dieses Fachwissen richtig in Szene setzt und was eine gute Moderation ausmacht, ist auf Wunsch ebenfalls Teil des Workshops.

Der letzte Schliff in der Postproduktion

Die Aufnahmen sind im Kasten, die Interviews geführt, das Set ist wieder aufgeräumt. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, die oft unterschätzt wird. In der Postproduktion wird das gesammelte Material gesichtet, sortiert und zusammengefügt. Wie lege ich mein Projekt im Schnitt richtig an, wie bearbeite ich Bild und Ton und welche Möglichkeiten der grafischen Gestaltung habe ich? Soll auch dieser letzte Schritt intern erledigt werden, bieten wir selbstverständlich auch Schulungen für übersichtliche und unkompliziert bedienbare Software an. Und wenn es mal komplexer wird, stehen wir auch hier mit Rat und Tat zur Seite.

Bonuseffekt: Teamerlebnis

Nicht zu unterschätzen ist auch der positive Effekt einer gemeinsamen Workshop-Erfahrung für das Teambuilding. Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen, neue Aufgaben bieten die Möglichkeit, an sich selbst und den Teamkollegen Fähigkeiten zu entdecken, die im normalen Arbeitsalltag verborgen bleiben. So bringen Ihre Mitarbeiter nicht nur wichtiges Fachwissen zur Videoproduktion, sondern auch ein neues Teamgefühl mit zurück ins Unternehmen.

Der Mix aus erprobten Konzepten und individuellen Bedürfnissen

Natürlich ist es möglich, die Inhalte und den Umfang der Workshops an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Sie möchten Ihr Marketing mit einem selbstproduzierten Videoformat ganz nach vorne bringen? Wir erstellen gerne ein individuelles Workshop-Programm und unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Video Content-Strategie.

Video Content – Selbst gemacht oder mit Video Agentur?

Warum die richtige Strategie entscheidend ist

Viele Unternehmen stellen sich die Frage, ob für funktionierendes Video Content Marketing die Unterstützung einer Video Agentur notwendig ist, oder ob sich das Ganze auch intern mit einigen nützlichen Tools kostengünstig abwickeln lässt. Welche Vor- und Nachteile diese Herangehensweisen bieten, schauen wir uns heute einmal etwas genauer an.

Effektives Video Content Marketing – Alles eine Frage der Planung

Als erster Schritt des Entscheidungsprozesses sollte immer die Frage stehen: Was habe ich überhaupt vor? Soll eine langfristige Strategie geplant werden, möchte ich Kunden durch hochwertige Inhalte dauerhaft überzeugen oder brauche ich nur für einen speziellen Anlass einen einzelnen Film? Nach gründlicher Überlegung kann dann die Entscheidung getroffen werden, ob man sich intern an die Video Content-Produktion wagt oder externe Hilfe beansprucht – und welche! Je nach Umfang muss entschieden werden, ob für den einzelnen Film die Beauftragung eines Freelancers ausreicht oder ob die Kompetenz einer Agentur für die Entwicklung eines guten Konzeptes erforderlich ist.

Kosten, Nutzen und Qualität

Entgegen weit verbreiteter Annahmen ist es nicht unbedingt günstiger, Video Content Marketing intern zu produzieren. Soll die Umsetzung gut und hochwertig werden, brauche ich eine eigene Abteilung mit entsprechenden Spezialisten für die jeweiligen Teilbereiche, in den meisten Fällen vor allem für Videos, Bilder, Texte und nicht zuletzt: Die Content-Strategie. Wenn bereits vorhandene Mitarbeiter aus anderen Abteilungen des Unternehmens die Contentproduktion „nebenher“ betreiben sollen, hat das vor allem zwei entscheidende Nachteile:

1. Die Kollegen können, während sie am Content arbeiten, nicht Ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen, werden aber trotzdem weiterhin dafür bezahlt. Man bezahlt also Experten auf Ihren jeweiligen Fachgebieten dafür, Tätigkeiten in einem (zum Teil fremden) Gebiet auszuüben, in dem sie oftmals keine Experten sind.

2. Was uns direkt zum zweiten Punkt bringt: Wenn ich einen Job professionell erledigt haben möchte, sollte ich damit auch einen Profi beauftragen. Experten aus dem Fachgebiet meiner Firma sind also nicht zwangsläufig Fachleute für eine gut durchdachte Content-Marketing-Strategie, es leidet also nicht nur die Leistungsfähigkeit in meinem Kerngeschäft (siehe Punkt 1), sondern auch die Qualität des Contents. Will ich also im eigenen Haus professionelles Video-Content Marketing betreiben, muss ich Experten aus genau diesem Bereich einstellen und dauerhaft bezahlen, egal, wie gut ich diese Abteilung überhaupt auslasten kann. Sinnvoll wird eine eigene Abteilung also erst ab einer bestimmten Firmengröße und mit dem Wissen, dauerhaft umfangreiche Marketing-Strategien fahren zu wollen.

Der Blick über den Tellerrand

Nicht zu unterschätzen ist der oft zitierte „Blick über den Tellerrand“. Das eigene Unternehmen und Geschäftsfeld kennt man in- und auswendig, doch manchmal wird man trotz großer fachlicher Kompetenz „betriebsblind“. Hier hilft eine externe Agentur, das Große und Ganze im Auge zu behalten und Trends nicht nur im eigenen Unternehmen und der eigenen Brache zu erkennen, sondern auch darüber hinaus den gesamten Markt, die relevante Zielgruppe und die Entwicklung neuer Strategien und Impulse im Content Management im Blick zu behalten.

Fazit

Eine kleine Zusammenfassung und Entscheidungshilfe zum Schluss:

  • möchte ich nur einen einzelnen Film zu einem speziellen Anlass produzieren, reicht oft ein Freelancer, der sich nur um genau diesen Auftrag kümmert.
  • Ist die Produktion jedoch aufwendiger, empfiehlt sich selbst für solche „One-Shot“-Projekte eine Agentur, die für jeden Teilprozess der Produktion die passenden Experten zu bieten hat
  • Möchte ich wirkliches Content-Marketing betreiben, ist eine langfristige Strategie unabdingbar. Hier stellt sich die Frage: eigene Abteilung betreiben oder Agentur beauftragen
  • Sind Unternehmen und Content-Marketing-Bedarf groß bis sehr groß, kann eine eigene In-House-Abteilung sinnvoll sein, jedoch ist selbst hier mindestens in der Anfangsphase externe Beratung extrem hilfreich
  • In allen anderen Fällen sind gute Agenturen die sichereren und effektiveren Lösungen, da sie in Sachen Technik und Know-How stets auf dem aktuellen Stand sind, über die richtigen Experten für jedes Detail verfügen und je nach Bedarf und Budget auf variierende Bedürfnisse reagieren können

Eine gute Video-Content-Agentur produziert also nicht nur qualitativ überzeugende Filme, sondern deckt auch ein breites Spektrum rund um die eigentliche Video Content Produktion ab, wodurch Mehrwert generiert und nachhaltiges, erfolgreiches Marketing betrieben wird. Wichtigster Punkt ist hier die Entwicklung einer tragfähigen, langfristigen Strategie, basierend auf produktivem Dialog mit dem Kunden, gründlicher Analyse der Zielgruppe und professioneller Content-Gestaltung.

Zu den Themen rund um performance Content und die passende Content-Strategie beraten wir Sie gerne.

Videocontent oder Werbung? – Vom Wunsch zur Erfüllung

Warum Videocontent mehr kann als Werbung

Content und Werbung werden oft in einen Topf geworfen – verfolgen aber ganz unterschiedliche Ansätze. Klar, bei beiden geht es um einen Nutzen für den Konsumenten. Die Herangehensweise ist jedoch eine ganz andere. Worin genau sich beide Strategien unterscheiden, beleuchten wir heute mal etwas genauer.

Die Welt der Werbung: Versprochen? Ja, aber…

Werbung kann vor allem eines: Versprechungen machen. Es wird – in möglichst überzeugenden und positiven Bildern – ein Nutzen versprochen, den das beworbene Produkt für die Zielgruppe haben soll. Zwischen dem Nutzen und dem Kunden steht dann nur noch der Kauf, also die Hürde, für die Einlösung des Versprechens erst einmal selbst tätig zu werden. Hier wird die Schwachstelle reiner Werbung deutlich: es fehlt der direkte, unmittelbare Nutzen für den Zuschauer, die direkte Erfüllung eines Bedürfnisses.

Content als Multitool und Bindeglied: Nützen und erfreuen

Schon bei den alten Römern hieß es „prodesse et delectare“ – also „nützen und erfreuen“. Beides kann Content für die Nutzer leisten. In Content-Formaten geht es nicht nur darum, wie in der Werbung ein Produkt oder eine Dienstleistung vorzustellen und anzupreisen, sondern darüber hinaus einen Mehrwert zu bieten. Dieser kann ganz unterschiedlich aussehen: Praktische Tipps, Erklärvideos, spezielles Fachwissen, Unterhaltung (gerne mit Produktbezug, aber nicht zu „werblich“) – oder eine Mischung daraus. Im Content Marketing müssen übrigens nicht unbedingt materielle Bedürfnisse befriedigt werden, viel mehr bedient man den Wunsch nach mehr Wissen, Entwicklung und Entfaltung, aber auch Genuss und Spaß.

Mit guten Konzepten Synergieeffekte nutzen

Müssen sich klassische Werbung und Content Marketing also ausschließen? Ganz im Gegenteil! Mit einer auf Produkt und Marke optimal abgestimmten Strategie lassen sich die Vorteile beider Herangehensweisen kombinieren – gut gemachte Werbung sorgt für die Aufmerksamkeit und stellt Produkte und Dienstleistungen im besten Licht da, während passender Content einen nützlichen und/oder unterhaltsamen Mehrwert generiert und so die Verbundenheit zur Marke und das Kaufinteresse aufbaut und stärkt.

Eine Crew für das Beste aus beiden Welten

Wir bei Piratelove können beides (und noch mehr!): Erfolgreiche Werbung und genau auf die Zielgruppe abgestimmten Content – auch für Ihr Unternehmen. Lassen Sie sich von uns zu Ihrer individuellen Marketing-Strategie beraten.

Ein interner Licht Workshop für Film

In der Filmproduktions Branche lernt man nie aus und muss sich und sein Team immer wieder kreativ herausfordern. Daher ist es wichtig, sich immer mal wieder Auszeiten vom Tagesgeschäft zu nehmen, um neue Dinge zu lernen. In den Workshops für unsere Kunden teilen wir gerne unser Wissen und lernen dabei auch von unseren Kunden spannende Dinge.

Trotzdem sind wir dabei oft auf der Seite der „Lehrenden“. Daher ist es für uns extrem wichtig, auch immer mal wieder in die Rolle der „Schüler“ zu schlüpfen. Unsere Producer Pierre und Evert stürzen sich daher zusammen mit unseren Trainees Ahmad und Jannis sowie Captain Michel für zwei Tage in ein Workshop-Abenteuer auf einem Bauernhof im westfälischen Altenberge. Unser freier Kameramann Jan-Malte, bei Piratelove als Director of Photography mit allen Wassern gewaschen, ging mit den Teilnehmern der Bildgestaltung auf den Grund, während Oberbeleuchterin Lisa, die ansonsten bei Kinofilmen und TV-Serienproduktionen für die richtige Beleuchtung sorgt, die Feinheiten des filmischen Lichts auf die Agenda setzte.

An beiden Workshoptagen hatten wir Gelegenheit, mal so richtig ins Detail zu gehen und uns Themen zu widmen, für die im stressigen Produktionsalltag nicht immer genügend Zeit bleibt.

Dass beim Film alles mit dem richtigen Licht steht und fällt, ist kein großes Geheimnis. Wie genau man aber das optimale Licht für jede Stimmung im Film setzt, bietet Diskussionsstoff für mehr als nur einen Workshop. Braucht es eigentlich einen LKW voller Lampen und Lichtformer für das perfekt ausgeleuchtete Set oder ist es nicht manchmal sinnvoller, dem natürlichen Licht mit einigen Tricks und Hilfsmitteln auf die Sprünge zu helfen?

Wenn das Licht steht, ist die Kamera gefragt – und der Kopf dahinter. Die Kadrage, also die richtige Auswahl des Bildausschnittes, ist ein wichtiger Kernpunkt. Denn neben dem sicheren Umgang mit der Technik beginnt die eigentlich Arbeit des Kameramannes im Kopf – hier wird mit der passenden Komposition über die Wirkung und Aussage des Bildes entschieden. Wie löse ich eine Szene optimal auf? Auch hier gibt es reichlich Gelegenheit, neue Ideen auszuprobieren, Erfahrungen auszutauschen, Regeln zu studieren und Regeln zu brechen.

Denn nicht nur Hands-on-Training und neuer Input standen auf dem Programm, sondern auch der eigene Workflow und erprobte „Best Practices“ wurden untereinander diskutiert und auf Optimierungspotential hin untersucht. Auch auf die gruppendynamischen Prozesse innerhalb des Teams und die daraus entstehenden Abläufe am Set wurde eingegangen – was lief bei vergangenen Produktionen gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf, wie lassen sich Aufgaben und Milestones in Projekten noch besser planen und koordinieren? Welche digitalen Tools und Techniken können uns dabei helfen?

Bei feinstem Wetter durfte natürlich auch ein ordentliches BBQ nicht fehlen. Zwei Tage mit der Crew raus aus dem Alltag und rein in die technischen und gestalterischen Aspekte des Filmemachens. Und das Ganze nicht in einer trockenen, theoretischen Fortbildung, sondern „hands on“ und mit echten Ergebnissen – in diesem Fall dann auch noch mit tollen Bildern für den Möbelwerkstatt-Imagefilm für unseren Freund und Hofbetreiber Burkhard Kamphues.

Ihr wollt in einem einmaligen Teamerlebnis euer Wissen im Bereich Video oder Marketing vertiefen? Wir konzipieren individuelle Workshops für alle Einzelpersonen und Teams rund um die Themen Video-Content-Produktion und Video-Content-Marketing. Sprecht uns einfach an.

Filmproduktion: Hut ab für Meyer! Jubiläums-Imagefilm für die Gartenprofis

Unser Kunde Meyer feiert zweihundertjähriges Jubiläum in der „Grünen Branche“ mit einem Imagefilm, der nicht nur die Unternehmenskultur, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Kunden in den Mittelpunkt stellt – und dabei ehrlich, authentisch und lebensnah ist.

Unter dem Motto „Alles unter einem Hut“ haben wir uns den Gärtnerhut aufgesetzt und gezeigt, dass auch nach 200 Jahren Firmengeschichte noch frische Ideen sprießen. Zusammen mit zahlreichen Mitarbeitern, Zulieferern und Kunden wird deutlich, wie die Welt durch gemeinsamen Einsatz jeden Tag ein bisschen grüner wird.

Anna Kirschke, bei Meyer für das Marketing zuständig, hat uns einige Fragen zur Produktion und vor allem zur Wirkung des Films beantwortet.

Wie kommt der Film bisher an? Wie sind die Reaktionen in der Außenwahrnehmung und im eigenen Haus?

Kurz gesagt: Der Film kommt super an. Unser Team ist von dem Film total begeistert und erkennt sich darin auch wieder. Nichts wäre für uns schlimmer gewesen, als dass unsere eigenen Mitarbeiter/innen sich nicht selbst in unserem Imagefilm wiedererkannt hätten. Bestimmt liegt es auch an unseren hauseigenen „Schauspielern“, viel mehr ist es aber die Atmosphäre, die der Clip wiederspiegelt. Sie zeigt uns genau so, wie wir sind, übertreibt nicht und macht Spaß.

Wo wird der Film von euch eingesetzt?

Wir zeigen den Film wo wir können und haben ihn prominent in allen gängigen Marketingkanälen – wie z. B. auf unserer Webseite, unserem YouTube-Channel, im Newsletter oder der E-Mail-Signatur – platziert. Viel wichtiger ist aber, dass unsere Außendienstmitarbeiter/innen sich von dem Film so sehr angesprochen fühlen, dass sie auch Lust haben, ihn aktiv unseren Kunden zu zeigen und ihn zu teilen.

Was war euch bei diesem Film besonders wichtig?

Wir haben schon einige Imagefilme gesehen, die sich zwar nett geschaut haben, doch hat man mit den Mitarbeiter/innen der Firmen gesprochen, haben sie sich oft nicht mit den Inhalten identifizieren können. Für uns war es daher umso wichtiger, dass der Clip uns genau so zeigt, wie wir sind und wie wir arbeiten. Da wir im Alltagsgeschäft eng mit Produktherstellern sowie mit unseren Kunden zusammenarbeiten, war es uns wichtig, diese auch im Film zu zeigen. Wir haben uns natürlich sehr gefreut, dass wir hier nicht auf Schauspieler zurückgreifen mussten und direkt vor Ort in einer Schmiede und bei einem Kunden drehen konnten. Außerdem wollten wir die Darstellung unserer Grundwerte mit der Kommunikation unseres 200-jährigen Jubiläums verknüpfen, ohne dass es nach Eigenlob „riecht“.

Was hat euch während der Produktion überrascht?

Während des Drehs sahen einige Kameraeinstellungen von weitem – und ohne geschultes Auge – ein wenig befremdlich aus. Das Filmergebnis ist aber mehr als überzeugend und hat uns gezeigt, dass genau diese Einstellungen eine tolle Atmosphäre kreieren. Zusätzlich gab es auch ein tolles Überraschungsmoment, als wir bei unserem Kunden in einer Baumschule gedreht haben. Hier ist im Hintergrund zufällig einer unserer LKWs vorbeigefahren. Auch unsere Kollegen/-innen haben den LKW beim ersten Ansehen des Films entdeckt und konnten gar nicht glauben, dass diese Szene nicht geplant war.

Ihr Unternehmen hat einen maßgeschneiderten Auftritt verdient! Wir setzen auch Ihren Firmenalltag gekonnt in Szene und fangen authentische Szenen in allen Bereichen des Unternehmens ein. Sprechen Sie uns an!

Closed Captions Create Cash – Mit mehr Text zum Mehrwert

Wer mit Untertiteln vor allem anstrengendes Programmkino oder hohe Produktionskosten für seine eigenen Videos verbindet, sollte hier dringend weiterlesen. Denn mehr Text zum Video verspricht mit überschaubarem Aufwand einige Vorteile.

Untertitel und Transkriptionen als SEO-Maßnahme

Es gibt unterschiedliche Arten, Videos mit Text zu ergänzen. Neben den üblichen Descriptions, also mehr oder weniger kurzen Beschreibungen unter den Video, wollen wir uns hier vor allem auf Closed Captions, also ein- bzw. ausblendbare Untertitel, sowie Transkriptionen des Videos beschäftigen. Untertitel in Videos sind nicht nur praktisch, wenn man ein Video – z.B. unterwegs oder in lauten Umgebungen – ohne Ton ansehen muss oder möchte, sondern dienen auch der Sichtbarkeit für Suchmaschinen. Transkriptionen, also Textversionen der Sprechertexte bzw. generell der Inhalte des Videos, die allerdings nicht wie Untertitel ins Video eingeblendet werden, sondern in der Beschreibung des Videos angezeigt werden, bieten den Vorteil, alle Inhalte noch einmal zum Nachlesen übersichtlich anzubieten. Auch hier wird die Sichtbarkeit im Sinne der SEO erhöht.

Studien belegen: Höherer RoI durch bessere Texte

Die oben genannten Maßnahmen sind zum einen sehr hilfreich, damit Video Content besser gefunden und von der entsprechenden Zielgruppe stärker gesehen wird. Das tut der Marke bzw. dem Unternehmen gut und erhöht die Bekanntheit. Zum anderen lohnt sich die – meist relativ überschaubare – Investition in Untertitel und Transkriptionen auch finanziell. Neue Studien konnten belegen, dass nicht nur das Suchmaschinen-Ranking, sondern infolgedessen auch die mit dem Content erzielten Umsätze von mehr Text zum Video profitieren.

Die Video-Marketing-Statistikfreunde von Tubular Insights haben unterschiedliche Studien und Reichweitenexperimente ausgewertetund dabei festgestellt: Sowohl die Zahlen der Video-Views, der Zugriffe auf den Content über Suchmaschinen, die Nutzerinteraktionen als auch das Suchmaschinen-Ranking konnten in allen untersuchten Fällen durch Closed Captions und Transkriptionen deutlich gesteigert werden.

Außerdem legen die Untersuchungen nahe, dass sich die Investition in gut gemachte Untertitel lohnt und zu einem messbar gesteigerten Return on Investment (RoI) führt – also am Ende bares Geld erwirtschaftet.

Wir bieten übrigens nicht nur Videos mit professionellen Untertiteln und Transkriptionen – bei Piratelove entwickeln wir gerne Ihre komplette Content-Marketing-Strategie vom einfachen Produktvideo bis zur kompletten Marketing-Kampagne.

Filmproduktion für ACO – sportlich und kreativ über alle Hindernisse

Mit Parkour und sicherem Tritt durch urbane Bilderwelten

Für unseren Kunden ACO (ja, genau die mit dem Sportplatz) geht es in unserem neuesten Video weg von klassischen Sportanlagen und rein ins urbane Vergnügen.

Da eine optimale Entwässerung nicht nur auf Sportplätzen extrem sinnvoll ist, haben wir dieses Mal den Schauplatz überall dahin verlegt, wo sich Menschen auch bei schlechtem Wetter sicher bewegen wollen. Dazu passt Parkour als junge, angesagte Sportart, die sich grenzenlos in Städten weltweit ausbreitet.

Wie das Konzept ankommt und warum sich gerade Parkour so gut mit den Produkten von ACO kombinieren lässt, haben uns die Verantwortlichen aus dem Unternehmen nachfolgemd beantwortet.

Wie kommt der Film bisher an? Wie sind die Reaktionen in der Außenwahrnehmung und im eigenen Haus?

Sophie Charlotte Kleimann (Pressereferentin):
Der Film kommt auch international sehr gut an. Die Marketing-Kollegen weltweit waren so begeistert von unserer Veröffentlichung, dass sie den Film sofort für ihre eigenen Kanäle nutzen wollten. Die Reaktionen der Kollegen lesen sich sehr positiv, das Spektrum reicht von „modern“ und „innovativ“ über „Gänsehautmomente“, „wie ein Kinotrailer“ bis hin zu „dynamisch“ und „genau das wofür ACO steht“. Somit ist ein Film geschaffen worden, der zukünftig sogar als Unternehmensimagefilm eingesetzt werden könnte.

Wo wird der Film von euch eingesetzt?

Gregor Gundlach (Geschäftsführer):
ACO hat weltweit selbstständig agierende Vertriebsgesellschaften. Diese Gesellschaften hatten großes Interesse und haben den Clip bereits zur Unterstützung ihrer Ziele für ihre jeweiligen Märkte adaptiert. Da der Clip sich nicht nur auf das ACO Sport-Portfolio bezieht, ist er für die ACO-Gesellschaften aus allen Bereichen umso interessanter.

Was war euch bei diesem Film besonders wichtig?

Gregor Gundlach:
Da ACO für viele Marktsegmente Entwässerungslösungen bietet, unter anderem für Haustechnik und Tiefbau, war es für diesen sehr sportlichen Filmclip wichtig, auch den Bereich ACO Sport, also unsere Oberflächenentwässerung für Sportanlagen, mit einzubeziehen. Es sollte aber auch kein klassischer Werbeclip werden, sondern unsere besondere Verbindung mit dem Element Wasser und unsere tägliche Arbeit im Bauwesen darstellen.

Warum fiel die Wahl gerade auf das Thema Parkour?

Gregor Gundlach:
Parkour ist eine moderne, junge und vor allem vielseitige Sportart und passt daher einfach zu uns. Die Idee dahinter vereint in sehr dynamischer Weise Sport und Spaß in genau dem aktiven Umfeld, mit dem wir es täglich zu tun haben. Parkour wird nicht unbedingt auf dafür ausgewiesenen Sportflächen betrieben, sondern der gesamte urbane Raum wird genutzt. Somit bildet diese Sportart für uns eine übergreifende Verbindung zwischen unseren Produkten in all unseren verschiedenen Marktsegmenten.

Ihr Unternehmen lässt sich weder von Wind noch Wetter aufhalten und gibt auch bei widrigen Bedingungen Vollgas? Wir haben genau die passende Filmidee für Sie. Sprechen Sie uns einfach an!

Die wilde Seite der Recruiting Videos

Der KanuKing auf der Suche nach Guides für das große Outdoor-Abenteuer

In unserer Reihe zum Thema Employer Branding Content haben wir alle Facetten der Mitarbeitersuche per Video beleuchtet. Hier stellen wir ein Beispiel vor, das dem außergewöhnlichen Charakter des Unternehmens Rechnung trägt und die Mentalität des Firmengründers in einem knackigen Plädoyer für einen spannenden Job im Outdoor-Tourismus zusammenfasst.

Unser Producer Evert Nikesch hat das Konzept für das Recruiting Video entwickelt:

„Schon bei den ersten Überlegungen zur Konzeption dieses Recruiting-Films war klar, dass für den KanuKing etwas Außergewöhnliches her muss. Die besondere Atmosphäre im schwedischen Dalsland musste natürlich eingefangen werden, aber vor allem Firmengründer Till sollte als authentischer Typ im Mittelpunkt stehen. Auch die ungewöhnlichen Ansprüche des Jobs als Tourguide in der schwedischen Wildnis durften nicht zu kurz kommen. Getreu der „Do-it-yourself“-Mentalität, die zur Arbeit und zum Leben in der Natur einfach dazugehört, wurden viele Details vor Ort improvisiert und neue Ideen aus der Situation heraus entwickelt. So wurde das Video für alle Beteiligten eine Abenteuerreise.

Bei allem Augenzwinkern kommt natürlich die Message – nämlich die Suche tatkräftigen Outdoor-Guides mit Humor und Durchhaltevermögen – nicht zu kurz und bildet selbstverständlich die Kernaussage des Films. Dem minimalistischen Leben und Arbeiten in der Natur entsprechend hat unsere Crew auch in Sachen Technik und Bildsprache auf eine einfache und direkte – und eben deshalb zum Kunden passende – Ausstattung gesetzt. So konnte der raue Charme der skandinavischen Wildnis in authentischen Bildern eingefangen werden.“

Auf Facebook wurde der Recruiting Film über 250 mal geteilt und erreichte dabei über 15.000 Views.

Egal, ob Sie wilde Outdoor-Abenteurer oder hochspezialisierte IT-Profis suchen – wir entwickeln für jede Branche passenden Employer Branding Content, der Firmen und Bewerber zusammenbringt.

Youtube Werbung: Pre-Roll Videos im Videomarketing

Die 4 wichtigsten Fragen zur effektiven YouTube-Werbe-Strategie

Das Video-Marketing-Zauberwort der Stunde lautet „Pre-Roll“ – doch was bedeutet das eigentlich und wie lässt sich dieses Marketinginstrument möglichst vorteilhaft nutzen? Die wichtigsten Fragen zum Thema Pre-Roll-Advertising im Video Marketing beantworten wir in diesem Blogartikel.

Was sind Pre-Roll-Ads?

Pre-Roll-Ads sind (meistens) klassische und oft recht kompakt gehaltene Werbespots, die aufmerksamkeitsstark vor Videoinhalte geschaltet werden. Sie können vom Nutzer entweder gar nicht oder erst nach kurzer Wartezeit übersprungen werden und werden so quasi zum „Pflichtprogramm“ für den Zuschauer. Damit sie nicht nerven und so potentielle Kunden vergraulen, müssen die Inhalte spannend gestaltet sein und gut zur anvisierten Zielgruppe passen. So lassen sich wertvolle Conversions generieren – wenn die entsprechenden Videos gut gemacht sind und geschickt platziert werden.

Wie nutze ich Pre-Roll-Werbung?

Diese Art der Werbung funktioniert am besten, wenn der Spot thematisch zum darauffolgenden Content passt. Das Publikum (Zielgruppe) ist hier – wie eigentlich überall im Content Marketing – entscheidend. Je passender das Umfeld, desto besser kann das Video wirken – und natürlich sind die Nutzer geneigter, einen Werbefilm bis zum Ende anzusehen (und auf ihn zu reagieren), wenn die Werbung genau zu dem Thema passt, das gerade gesucht wird. Als Plattform ist YouTube die naheliegende Wahl, aber im Prinzip bieten sich alle Anbieter von Videoinhalten an – also zum Beispiel die Webangebote von Fernsehsendern, Magazinen und Zeitungen, aber auch spezialisierte Fachportale. Hier muss konkret analysiert werden, welches thematische Umfeld am besten mit den eigenen Produkten oder Leistungen harmoniert.

Welche Videoformate eignen sich als Pre-Rolls?

Pre-Rolls sind in den meisten Fällen der optimale Einsatzort für klassische Werbespots. Hier liegt also in der Kürze die Würze, da Nutzer eher bereit sind, sich einen 15- bis 20-Sekünder komplett anzusehen, als längere Formate, bei denen die Versuchung steigt, den „Werbung überspringen“-Button zu drücken. Je ansprechender und spannender das Video, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der ganze Spot gesehen wird – und die Conversion Rate steigt. Es zählen vor allem die ersten Sekunden, in denen (z.B. bei YouTube) der „Überspringen“-Button noch gesperrt ist. Hier muss der Inhalt zünden, es zahlt sich also aus, ohne langes Vorgeplänkel den Kunden zu packen und seine Aufmerksamkeit zu binden.

Wie sind die Erfahrungen in der Praxis?

Unser Kunde Hutshopping ist begeistert von den von uns produzierten Pre-Roll-Videos.

Ralph Höfting
Senior Marketing Manager bei Hutshopping meint dazu:


„Die Videos funktionieren super und entsprechen laut Google auch voll den best practices. Wir setzen sie für die Rückgewinnung von Besuchern ein, die nach dem Besuch des Shops nicht gekauft haben. Hier erhalten wir die Bestellungen über YouTube zu einem sehr guten RoI, der alle anderen SEA-Kampagnen deutlich übertrifft – wohl auch aus dem Grund, dass diese Strategie noch nicht viele Mitbewerber nutzen.“

Recruiting Videos für Azubis im Handwerk

Nach unserer eher allgemein gehaltenen Reihe zum Thema Employer Branding Content nehmen wir heute ein etwas spezielleres Problem unter die Lupe. Schon seit Jahren sind – vor allem im Handwerk – die Bewerberzahlen auf Ausbildungsstellen stark rückläufig, vielen Unternehmen gelingt es kaum oder gar nicht, freie Stellen zu besetzen.

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Video Content im Employer Branding – Wie plant man ein Recruiting Video ? #3

Teil 3: Wie wird’s gemacht? So entstehen Recruiting Videos.

In den ersten beiden Teilen unserer Employer-Branding-Serie haben wir uns angeschaut, wie nützlich Employer Branding für Unternehmen ist und welche Inhalte am besten zünden. Im dritten Teil geht es darum, wie Recruitment-Videos überhaupt entstehen und was man bei der Planung beachten sollte.

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