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Video Content im Employer Branding #3

Teil 3: Wie wird’s gemacht? So entsteht Employer Branding Video Content.

In den ersten beiden Teilen unserer Employer-Branding-Serie haben wir uns angeschaut, wie nützlich Employer Branding für Unternehmen ist und welche Inhalte am besten zünden. Im dritten Teil geht es darum, wie Recruitment-Videos überhaupt entstehen und was man bei der Planung beachten sollte.

1. „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“ – Die richtige Planung

Eine gute Planung ist das A und O jeder erfolgreichen Video-Content-Produktion. Zuerst einmal sollte die grundsätzliche Entscheidung getroffen werden, ob einzelne Berufsprofile (Job Profile Videos) oder die gesamte Firmenkultur (Company Culture Videos) der Kerninhalt sein sollen – oder ob für beide Formate jeweils eigene Inhalte produziert werden sollen. Auch Mischformen sind denkbar, sollten aber zur Story passen, damit der Fokus nicht verloren geht. Außerdem sollten folgende Dinge auf jedes gute Employer-Branding-Video zutreffen:

Authentisch

  • Recruitment-Videos wirken nur glaubhaft, wenn echte Mitarbeiter auf Augenhöhe mit potentiellen Bewerbern kommunizieren. Außerdem wichtig:
  • Kein Mitarbeiter sollte sich für so ein Video verbiegen oder mitspielen, obwohl er oder sie eigentlich kein Interesse daran hat oder sich dabei unwohl fühlt.
  • Echte Geschichten lassen sich besser erzählen als einstudierte Texte – und kommen deutlich besser an.
  • Jeder kennt seinen eigenen Bereich am besten – und die Chancen und (gelösten) Probleme, die mit dem Job einher gehen. Mitarbeiter stellen also am besten genau die Abteilungen vor, in denen sie selbst arbeiten, während Vorgesetzte einen guten Überblick über das Gesamtunternehmen haben sollten.
  • Nicht nur die „harten“, auch die „weichen“ Fakten zählen – warum fühlen sich die Mitarbeiter im Unternehmen wohl? Was macht das Unternehmen einzigartig?
  • Zeitlos
Video Content soll nachhaltig sein, damit er langfristig genutzt werden kann und sich die Investition in wirklich gute Inhalte lohnt. Jahreszahlen und Bezüge zu aktuellen Ereignissen gilt es also zu vermeiden. Das Jahr der Firmengründung oder Meilensteine der Firmengeschichte hingegen dürfen natürlich erwähnt werden.

Am richtigen Ort

Am besten wirken Recruitment-Filme, wenn sie in der echten Arbeitsumgebung der Mitarbeiter oder zumindest auf dem Firmengelände bzw. in den Räumlichkeiten des Unternehmens aufgenommen werden. So erhalten interessierte Bewerber bereits einen Eindruck von den räumlichen Gegebenheiten und der Arbeitsumgebung. Dabei sollten Arbeitsplätze natürlich sauber und aufgeräumt sein, aber nicht übertrieben kulissenhaft wirken – wo im Arbeitsalltag gehobelt wird, da dürfen auch im Film Späne fallen.

2. „Auf die Plätze, fertig, los!“ – Der Dreh vor Ort

Wo genau im Unternehmen gedreht werden soll, wird schon in der Planung festgelegt. Eventuell werden mit dem Produktionsteam vor Ort noch einige kleine Änderungen vorgenommen, wenn besonders passende Plätze ins Auge fallen oder aus unterschiedlichsten Gründen an eigentlich geplanten Orten nicht gedreht werden kann (z.B. betriebliche Abläufe, Baulärm, schlechtes Wetter oder die Arbeitsgeräte werden anderweitig gebraucht). Einige Dinge sollte man bei den Dreharbeiten vor Ort beachten:
  • Alle Beteiligten müssen rechtzeitig vor Ort sein (bei Interviews mindestens 30 Minuten vor Drehbeginn). Ein leichtes, nicht aufdringliches Make-Up und etwas Puder verhindern glänzende Gesichter, professionelle Unterstützung kann hier nicht schaden.
  • Die Örtlichkeiten, an denen gedreht werden soll, müssen vorbereitet werden. Das Produktionsteam muss also je nach Aufwand zwischen einer halben und mehreren Stunden Vorbereitungszeit vor Ort einplanen.
  • Drehorte sind schon vorher sauber und aufgeräumt (siehe oben).
  • Geräte und Maschinen, die beim Dreh genutzt werden sollen, sind rechtzeitig einsatzbereit und müssen nicht erst während des Drehs eingerichtet werden.
  • Ausreichend Stromanschlüsse für das Produktionsequipment (Beleuchtung, Monitore, evtl. mobile Regie- und/oder Schnittplätze, etc.) sind vorhanden.
  • Für einen entspannten Dreh ist die richtige Atmosphäre entscheidend – ein paar Snacks und Getränke halten alle Beteiligten bei Laune.
Für Interviews, die in den meisten Fällen ein zentraler Bestandteil von Recruitment Videos sind, haben wir außerdem einen kleinen Ratgeber zusammengestellt.

3. „Mehr als die Summe der Einzelteile“ – Die Postproduktion

Nach den Dreharbeiten beginnt die Nachbearbeitung und der Schnitt des Materials. In dieser Phase wird aus den einzelnen gefilmten Abschnitten der fertige Film, Bild- und Toneffekte werden hinzugefügt, evtl. Sprecheraufnahmen gemacht, Animationen erstellt, die Farben angeglichen, ein einheitlicher Look produziert – ja nach Aufwand der Produktion fällt in diesem Arbeitsschritt oft der größte Teil der Arbeit an. Soviel in aller Kürze. Wie eine Produktion in allen Einzelheiten abläuft und was das Ganze kostet haben wir hier ausführlicher beschrieben.

Wenn die dicksten Fische ins Netz gehen sollen – Recruitment beim KanuKing

Einen originellen Ansatz mit dem typischen Augenzwinkern stellt unser brandneues Recruitment-Video für den Reiseveranstalter KanuKing dar. Im schwedischen Dalsland ist ein Film entstanden, der den Humor und den rauen Charme des Firmengründers einfängt und gleichzeitig einen Eindruck des beeindruckenden Arbeitsplatzes vermittelt – ein Beispiel für eine gelungene Mischung aus Job Profile Video und Company Culture Video. Folgen wir also dem König des Nordens in sein abenteuerliches Reich:


  • Last but not least – das Wichtigste zum Mitnehmen zusammengefasst:
  • Planung ist alles – eine sorgfältige Vorbereitung erleichtert alle weiteren Schritte der Produktion und spart so Zeit, Geld und Nerven.
  • Auch vor Ort sollte alles gut vorbereitet werden, damit die Dreharbeiten reibungslos laufen und für alle eine entspannte Atmosphäre entsteht.
  • Die Postproduktion entscheidet über den finalen Look und die Wirkung des Films – die Weichen dazu werden allerdings schon ganz am Anfang der Planung gestellt.
  • Das Recruitment-Video muss stilistisch zum Unternehmen passen, darf aber auch gerne mit Klischees spielen und diese bewusst brechen.
In allen Phasen der Planung stehen wir natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie haben die zufriedenen Mitarbeiter, die überzeugende Unternehmenskultur und neue Stellen zu vergeben? Wir kümmern uns mit handgeschmiedeten Recruitment-Filmen um das passende Employer Branding – von der ersten Idee bis zum fertigen Video und darüber hinaus! Kontakt zur Brücke

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