Mit Storytelling Killer Video Content produzieren (Teil 1)

Schon immer haben Geschichten das Leben der Menschen geprägt. Märchen, Mythen und Legenden haben Werte vermittelt, Botschaften transportiert und Identität gestiftet. Und genau das wollen wir im Marketing mit Filmen für Unternehmen, Marken oder Produkte auch erreichen.

Nichts bindet die Aufmerksamkeit besser als eine gute Geschichte. Das gilt nicht nur für Bücher, Filme und die gute alte Erzählung am Lagerfeuer, sondern ganz besonders für Video Content. Je mehr die Story eines Videos den Zuschauer in ihren Bann zieht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, die Ziele von Content-Marketing-Massnahmen zu erreichen.

Bevor Sie jetzt in den Storyteller-Modus schalten und den Bleistift für Ihre erste Geschichte spitzen, haben wir ein paar erste wichtige Punkte und Überlegungen zusammengefasst, die dabei helfen können, die richtige Geschichte zu finden.

Stichwort: Emotion

Zu allererst: Keine Story ohne Emotionen. Emotionale Inhalte fesseln den Nutzer am stärksten und steigern so die Identifikation mit der Marke bzw. dem Produkt. Nicht immer ist es einfach, emotionale Geschichten zu finden. Vor allem besteht hier schnell die Gefahr, zu dick aufzutragen. Hier gilt es, das richtige Maß zu finden und weder zu kühl, noch zu unglaubwürdig und übertrieben zu erzählen. Am besten lassen Sie sich als ersten Text von mehreren Personen mit unterschiedlichen Hintergründen Feedback zu Ihrer Geschichte geben. Emotionale Inhalte bleiben zudem besser im Gedächtnis als kühle Fakten, Daten oder Zahlen.

Beispiel für Text „faktisch“: „Unser Unternehmen wurde von Max Mustermann 1989 gegründet mit dem Ziel besten Service und höchste Qualität zu bieten.“

Beispiel „emotional“: „In einer für Deutschland bewegenden Zeit entschloss sich Max Mustermann zu einem mutigen Schritt. Er wollte es besser und anders machen als alle Anderen. Sein Ziel war vor allem eins: Die Qualität des Services verbessern und Produkte und Dienstleistungen anbieten, die er selber jahrelang vermisst hatte. Mit Sabine Musterfrau und Stefan Musterjunge fand er Mitstreiter, die seinen Traum teilten. und so…

Die eigene(n) Geschichte(n) als Film.

Wie unser (überspitztes)Beispiel in aller Kürze zeigt, kann die eigene Firmengeschichte emotional erzählt werden. Welche Idee, welche Vision steht hinter dem Unternehmen, wer sind die Gründer hinter der Marke und was hat sie angetrieben, welche Träume standen am Anfang der Reise, welche Hindernisse galt es zu überwinden? Auch im Bereich Recruitment lohnt es sich, seine Mitarbeiter ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte im Unternehmen erzählen zu lassen.

Den Kunden zu Wort kommen lassen

Wer könnte die Geschichte eines gelösten Problems besser erzählen als derjenige, dessen Problem es war, bevor Ihr Unternehmen mit der passenden Lösung zur Stelle war? Authentische Kundengeschichten sind ein hervorragendes Mittel, um die eigenen Kompetenzen an echten Praxisbeispielen zu demonstrieren. Dabei empfiehlt es sich, in Absprache mit dem Kunden das Projekt schon von Anfang an mit einem Filmteam zu begleiten, denn der Prozess, in dem aus einer ersten Idee ein fertiges Produkt oder eine besonders gelungene Lösung wird ist auch für den Zuschauer ungeheuer faszinierend. Außderdem entsteht hier eine Win-Win-Situation, in der neben Ihrer Leistung auch das Unternehmen des Kunden in den Fokus gerückt wird. Ein positiver Werbeeffekt für alle Beteiligten!

Bis zum Schluss und noch weiter

Ein weiterer Vorteil von guten Geschichten ist, dass die Leute sie zu Ende hören wollen. Eine packende Story hält das Interesse der Zuschauer aufrecht und erhöht so die View-Through-Rate des Videos. Eine gute Möglichkeit, die Kundenbindung zu stärken, ist eine übergeordnete Geschichte, die mehrere Videos verbindet und den Kunden so auf weitere Teile neugierig macht.

So kann man zum Beispiel in einer Reihe von Erklärvideos die unterschiedlichen Anwendungsgebiete eines neuen Produktes vorstellen und am Ende jedes Videos auf die nächste Folge verweisen. Ein Vorteil dieser Herangehensweise ist die Möglichkeit, die ganze Serie „in einem Rutsch“ zu produzieren. So wird Zeit und Produktionsbudget gespart und alle Filme haben einen einheitlichen Look.

Im nächsten Teil unserer Reihe zum Storytelling werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Geschichten und zeigen an einigen Beispielen, wie eine gute Story funktioniert.

Wann dürfen wir Ihre Geschichte erzählen? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

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