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Die 5 größten Fehler im Video Content Marketing

Zu einem zeitgemäßen Marketing-Konzept gehört Video Content Marketing heute dazu. Vor allem bewegte Bilder sind besonders wirksame Marketing-Instrumente. Da bei der Planung und Produktion von Video-Content vieles schief gehen kann, haben wir die aus unserer Sicht fünf größten Fehler, die dabei passieren können, zusammengefasst.

1. „Planlos auf hoher See“ (keine Strategie, keine Ziele definiert) Der erste Schritt sollte immer die Definition einer Content Marketing-Strategie sein: Welches Publikum soll angesprochen werden, wo finden wir das Publikum? Wie sieht die Kundenreise aus? Welche Fragen und Probleme tauchen immer wieder auf? Welche Probleme können wir mit Videos lösen? Wie sieht der Entscheidungsprozess bis zum Kauf aus? An welchen Stellen wird welcher Content benötigt? Wie messen wir den Erfolg? Diese und zahlreiche weitere Fragen sollte man sich bereits ganz zu Anfang der Planung stellen und eine Strategie entwickeln. Hier kann das „Hub-Hero-Help“ Modell von Google helfen Auch wichtig zu klären: Wer ist für welche Teile des Contents verantwortlich? Hier sind vor allem 2 Dinge hilfreich: 1. Eine „Corporate Content Guideline“, die Stil, Sprache, Ton und Gestaltung der Inhalte grundsätzlich festlegt und für alle Beteiligten verbindlich ist. Wenn die Mitarbeiter auch in sozialen Netzwerken mit den Kunden interagieren, bieten sich zusätzlich „Social Media Guidelines“ an, in denen Grundsätze zum Umgang mit den Kunden und zur Außendarstellung des Unternehmens festgelegt werden. 2. Ein Redaktionsplan, in dem festgelegt ist, wer für welche Prozesse an welcher Stelle verantwortlich ist und welche Inhalte wann produziert und veröffentlicht werden sollen. So verliert niemand so schnell den Überblick und Kompetenzen sind leichter zu klären.

2. „Der Praktikant hat da schnell was gebastelt“ (mangelnde Qualität)

Ein Punkt, der vollkommen unabhängig für alle Content-Maßnahmen gilt: „Quality first!“ Schlecht produzierte Inhalte erwecken den Eindruck der Lieblosigkeit und hinterlassen kein gutes Markenimage. Ich habe irgendwo mal einen guten Satz gehört: „Der Kunde transferiert die Qualität der Bilder auf die Marke“. Im Zweifelsfall daher lieber weniger, dafür aber hochwertige Inhalte veröffentlichen. Qualitative Standards werden am besten in den oben erwähnten „Corporate Content Guidelines“ festgelegt. Es kann außerdem nicht schaden, die Qualität der entwickelten Inhalte extern prüfen zu lassen – so beugt man Betriebsblindheit vor.

3. „Irgendwen wird‘s schon interessieren“ (keine oder falsche Zielgruppen)

Wer seine Produkte oder Dienstleistungen an den Kunden bringen will, sollte sich vorher im Klaren sein, wer denn überhaupt als Käufer in Frage kommt und sich in seine Welt denken. Das direkte Gespräch mit dem Kunden oder auch mit Vertriebsmitarbeitern sind wahre Quellen der Wahrheit. Besonders wichtig ist es auch, die Inhalte an den Wissensstand des Kunden anzupassen: Profis aus dem B2B-Bereich brauchen keine langwierigen Erklärungen branchenspezifischer Grundbegriffe, in Erklärvideos für Einsteiger hingegen sind ein paar grundlegende Erläuterungen ein absolutes Muss. Wenn der Kunde das Gefühl hat, etwas aus dem Video gelernt zu haben, wird es nachhaltig in Erinnerung bleiben.

4. „Wo bitte geht‘s zum Kunden?“ (mangelnde Distribution)

Die besten Inhalte können nicht funktionieren, wenn sie nicht gesehen werden. Oder wenn sie nicht von der richten Zielgruppe (s.o.) gesehen werden. Es gilt also, den eigenen Video Content so zu verteilen, dass er auf den für das Zielpublikum relevanten Plattformen im Netz, aber auch beispielsweise auf Fachmessen und ähnlichen Veranstaltungen zu sehen ist. Nur da, wo der Kunde ist, kann auch entsprechender Content wirken. Content Seeding ist hier das Schlüsselwort und bedeutet nichts anderes, als an den richtigen Stellen die richtigen Inhalte „einzupflanzen“, um so die gewünschte Aufmerksamkeit (und die daraus resultierenden Conversions) zu ernten.

5. „Los jetzt, kauf mich!“ (zu viel Werbung oder zu wenig/kein CTA)

Content Marketing ist keine Werbung. Es geht dabei stattdessen um das Wichtigste: Die Probleme des Kunden zu lösen. Denn das ist immer der Ausgangspunkt der Kundenreise. Der Kunde sollte nach den Videos außerdem wissen, wie es weiter geht: Wo bekomme ich weitere Informationen, wo finde ich den nächsten Fachberater oder Verkaufspunkt, … Und zum Schluss noch der letzte große Fehler: zu früh aufgeben! Content Marketing ist eher ein Langstreckenlauf als ein Sprint. Es gibt kein Patentrezept für gutes Video Content Marketing, aber der stete Blick auf die Zielgruppe hilft enorm. Um Bekanntheit zu erlangen und so Aufmerksamkeit zu generieren, muss man am Ball bleiben und kontinuierlich gutes Material liefern.

Zusammengefasst bedeutet gutes Video Content Marketing, die Zielgruppe klar zu definieren, zu wissen, wo sie zu finden ist und die hochwertig produzierten Inhalte auf deren Bedürfnisse und Wissensstand zuzuschneiden.

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