Tipps für eine gute Videokonferenz im Homeoffice

Viele Unternehmen sind in den nächsten Wochen auf den Einsatz von Videokonferenz-Software angewiesen. In größeren Unternehmen sind Videocalls an der Tagesordnung. Für diejenigen unter Euch, die noch nicht soviel Erfahrung haben, sind hier ein paar Tipps von uns Bild- und Ton-Profis.

Wenn man zum ersten mal Videocalls als Werkzeug in der Kommunikation einsetzt, ist es ratsam, sich mit den grundlegenden technischen Rahmenbedingungen auseinander zu setzen. Die Wahl der richtigen Software obliegt zumeist dabei der IT-Abteilung im Unternehmen. Die meisten unserer Kunden nutzen Google Talk oder Skype über Microsoft Teams. Alle Teilnehmer sollten sich im Vorfeld vergewissern, dass sie die Funktionen der Software kennen und beherrschen.

Die richtige Umgebung

Der Raum sollte nicht zu groß sein. In kleineren Räumen hat der Schall weniger Reflektionsmöglichkeiten und es entsteht kein unangenehmer Raumhall. Je mehr Möbel und Objekte im Raum sind und je kleiner der Raum ist, desto besser. Ein Raum mit Teppich und Gardinen vor den Fenstern oder auch mit einem großen Bücherregal ist immer eine gute Wahl. Glatte Oberflächenstrukturen wie Fliesenböden und große Fenster ohne Gardinen sind eher nicht zu empfehlen, da diese glatten Oberflächen den Schall extrem reflektieren.

Das richtige Licht

Für ideales Licht empfehlen wir, sich parallel oder frontal vor ein Fenster zu setzen. Das Licht sollte immer von vorne oder seitlich auf das Gesicht treffen und niemals von unten oder oben. Situationen mit Gegenlicht (z.B. Fenster oder starke Lampen hinter der Person) unbedingt vermeiden. Sollte keine Beleuchtung durch Fensterlicht möglich sein, ist es sinnvoll, sich frontal vor eine Wand zu setzen, die von einer Lampe indirekt beleuchtet wird. Hier gilt: einfach mal ausprobieren und kreativ werden. Die anderen Teilnehmer werden es Ihnen danken. Verpixelte und dunkele Bilder werden durch die Kompressionen der Software noch weiter verschlechtert.

Der gute Ton

Beim Ton ist es am wichtigsten, auf Hintergrundgeräusche zu achten und ablenkende Gadgets sowie die Benachrichtigungen am Computer auf lautlos zu stellen. Man sollte möglichst nah am Mikrofon des Laptops sitzen und Kopfhörer nutzen, um unangenehme Rückkopplungen zu vermeiden. Ein gutes Headset ist ein sinnvolles Upgrade, wenn in der nächsten Zeit viele und längere Videocalls stattfinden. Eine gute Wahl ist dabei immer die Marke Sennheiser. Alle Teilnehmer, die gerade nicht sprechen, sollten Ihre Mikrofone stumm schalten und erst dann scharf stellen, wenn Sie auch wirklich sprechen. Andernfalls kann es zu Tonproblemen und Störgeräuschen kommen.

Ein paar Kommunikationstipps

Vor Beginn des eigentlichen Calls sollte der Call Leader kurze Verhaltensregeln definieren und die Agenda vorlesen (die im Vorfeld schon bei der Terminierung kommuniziert wurde). Bei der Begrüßungsrunde kann direkt gecheckt werden, ob alle gut zu verstehen sind oder ob es technische Probleme gibt. Hier gilt die Grundregel: Langsam, deutlich und der Reihe nach sprechen. Zuweilen gibt es Tonprobleme bei der Übertragung, wogegen es helfen kann, wenn man langsamer spricht. So muss nicht alles wiederholt werden, wenn nur kurze Teile nicht verständlich waren (außer bei kritischen Infos – da unbedingt wiederholen!). Vieles ergibt sich zudem aus dem Kontext. Die aktive sprechende Person sollte in die Kamera sprechen und nicht sich selber auf dem Monitor zuschauen. So entsteht ein Augenkontakt und damit eine direktere Ansprache. Wenn jemand was zu sagen hat (z.B. bei Ergänzungen, Kommentaren und Fragen), kann über Handzeichen (aufzeigen oder Hand neben das Gesicht halten) angezeigt werden, dass man als nächstes sprechen möchte.

 

Und das Wichtigste: Das Lächeln nicht vergessen!

Wie lange dauert eine Videoproduktion? – Teil 1: Die Basics

„Zeit ist Geld“ – das hört man sehr oft, und in vielen Fällen ist beides knapp bemessen. Bei einer Videoproduktion ist Zeit aber auch Qualität und Liebe zum Detail. Aber wie viel Zeit muss man für eine gelungene Produktion einplanen? Wir geben in dieser kleinen Artikelserie anhand einiger Beispiele einen kleinen Überblick.

Die Basics der Zeitplanung

Unabhängig vom Filmformat gibt es einige Schritte, die bei jeder Filmproduktion anfallen. Wie viel Zeit die einzelnen Phasen in Anspruch nehmen, variiert je nach Art und Umfang des Films. Wir stellen die einzelnen Schritte hier kurz vor, um einen Eindruck zu vermitteln, was genau sie bedeuten und was mit dem Filmmaterial geschieht.

1. Briefing/Beratung (als Gespräch oder Workshop)

Hier entsteht im gemeinsamen Gespräch oder Workshop die erste Idee zum Film. Es wird ausgelotet, welche Art von Video benötigt wird, welche Inhalte wichtig sind und wie sich z.B die Firmenphilosophie oder besondere Features eines Produkts (USP)im bewegten Bild umsetzen lässt.

2. Konzept

In der Konzeption wird die erste Idee zu einem fertigen Konzept für den Film entwickelt. Eine Story wird entwickelt, die genaue Umsetzung wird ausgearbeitet, einzelne Szenen werden geplant, ein Drehbuch und/oder Storyboard wird erstellt.

3. Drehvorbereitung

Hier werden die Weichen gestellt, damit der eigentliche Dreh reibungslos abläuft. Das benötigte Filmteam wird zusammengestellt, zusätzliche Crewmitglieder und evtl. Schauspieler/Models werden angeheuert, der Materialbedarf an Technik und Ausstattung wird geplant, Locations für den Dreh werden gesucht, besichtigt und ggf. gebucht, Zeitpläne für die einzelnen Drehtage werden erstellt.

4. Dreh

Der eigentliche Dreh ist für den Kunden oft der sichtbarste Teil einer Filmproduktion. Hier wird vor Ort beim Kunden, im Studio oder an anderen Drehorten mit Mitarbeitern, Testimonials, Schauspielern und/oder Moderatoren das Rohmaterial für den Film aufgenommen. Der technische (und natürlich auch Zeit-) Aufwand richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten, dem allgemeinen Produktionsaufwand und der Zahl der Mitwirkenden.

5. Postproduktion (Schnitt/Motion Design/Animation/Grading)

This is where the magic happens. Das Filmmaterial wird geschnitten, Animationen und bewegte Schriften werden erstellt, Musik- und Sprecheraufnahmen werden hinzugefügt, der Film bekommt einheitliche Farben und einen einheitlichen Look.

6. Feedback & Korrekturen

In diesem finalen Schritt vor der Veröffentlichung werden letzte Korrekturen mit dem Auftraggeber besprochen und durchgeführt, auch kleine Änderungen am Schnitt sind noch möglich. Am Ende wird das fertige Video nach der Endabnahme im passenden Format für die Veröffentlichung ausgespielt und freigegeben.

Im nächsten Teil unserer Serie zur Zeitplanung bei Videoproduktionen gehen wir dann die beliebtesten Filmformate im Einzelnen durch und zeigen, welche Phasen für welches Format wie viel Zeit beanspruchen.

Mit unseren DIY-Workshops zum selbst produziertem Video-Content-Format

Mit unseren DIY-Workshops zum selbst produziertem Video-Content-Format

Regelmäßige, hochwertige Video-Content Inhalte sind der Traum jeder Marketing-Abteilung. Die Produktion dieses Contents ist jedoch aufwendig und teuer. Versuche, ein Vlog oder ähnliche regelmäßige Formate selbst zu produzieren, scheitern oft an fünf Problemen:

  • Das richtige Konzept und die Umsetzung von Ideen in gute Storys
  • die Wahl der passenden Technik
  • der richtige Umgang mit Kamera, Ton und Licht
  • die Auswahl der angemessenen Location
  • die professionelle Nachbearbeitung

Um diese Herausforderungen von Anfang an zu meistern und entsprechend hochwertige Inhalte hervorzubringen, haben wir ein Workshop-Programm konzipiert, in dem die wichtigsten Aspekte einer regelmäßigen, eigenständigen Content-Produktion im eigenen Unternehmen vermittelt werden.

Von guten Ideen zum fertigen Video-Content Konzept

Oft sind in Unternehmen viele richtig gute Ideen vorhanden. Die Herausforderung ist, die kreative Energie in die richtige Bahn zu lenken. Wie entwickle ich ein Konzept, wie schreibe ich ein Script, wie bringe ich Struktur in meine Ideen? Auch Coachings zum Erzählen guter Storys und zum professionellen Führen eines Interviews werden im Rahmen unserer Workshops angeboten.

Im richtigen Licht

Die Bildqualität eines Videos steht und fällt mit dem richtigen Licht. Unsere professionellen Coaches erklären, wie man natürliches Licht optimal nutzt, wie man Menschen und Objekte richtig zur Lichtquelle ausrichtet und welche Hilfsmittel die Beleuchtung verbessern können. Bei Bedarf wird auch der Einsatz von diversen Lampen besprochen und in der Praxis erprobt.

Der gute Ton

Mindestens ebenso wichtig wie ein gut ausgeleuchtetes, scharfes Bild – wenn nicht bei einigen Formaten sogar wichtiger – ist ein klarer, verständlicher Ton. Alle Fragen zum Umgang mit internen und externen Mikrofonen und zur Optimierung der akustischen Verhältnisse werden praxisnah erläutert.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die Wahl der richtigen Location hat einen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung des Videos und auf die Außendarstellung des Unternehmens. Auch die Lichtverhältnisse vor Ort sind, wie oben schon erwähnt, nicht zu vernachlässigen. Dementsprechend spielen auch die Auswahl des Drehorts und die Einschätzung der Lichtsituation eine Rolle bei der Produktion erstklassiger Videos.

Die passende Technik und wie man mit ihr umgeht

Ist schon Technik vorhanden? Passt das vorhandene Equipment zum geplanten Projekt? Welche Neuanschaffungen sind sinnvoll, welche Kriterien muss die neue Ausrüstung erfüllen? Neben einer ausführlichen Beratung zur Auswahl der richtigen Technik samt Zubehör geht es auch um alle Grundlagen der Handhabung, die notwendig sind, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.

Sie sind die Experten

Die besten Moderatoren und Testimonials sind genau die Menschen, die sich täglich mit der Materie beschäftigen und bis ins kleinste Detail im Profis für Ihre Spezialgebiete sind. Mitarbeiter, die mit Leidenschaft bei der Sache sind, sorgen für eine authentische Darstellung Ihres Unternehmens. Wie man dieses Fachwissen richtig in Szene setzt und was eine gute Moderation ausmacht, ist auf Wunsch ebenfalls Teil des Workshops.

Der letzte Schliff in der Postproduktion

Die Aufnahmen sind im Kasten, die Interviews geführt, das Set ist wieder aufgeräumt. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, die oft unterschätzt wird. In der Postproduktion wird das gesammelte Material gesichtet, sortiert und zusammengefügt. Wie lege ich mein Projekt im Schnitt richtig an, wie bearbeite ich Bild und Ton und welche Möglichkeiten der grafischen Gestaltung habe ich? Soll auch dieser letzte Schritt intern erledigt werden, bieten wir selbstverständlich auch Schulungen für übersichtliche und unkompliziert bedienbare Software an. Und wenn es mal komplexer wird, stehen wir auch hier mit Rat und Tat zur Seite.

Bonuseffekt: Teamerlebnis

Nicht zu unterschätzen ist auch der positive Effekt einer gemeinsamen Workshop-Erfahrung für das Teambuilding. Gemeinsame Erlebnisse schweißen zusammen, neue Aufgaben bieten die Möglichkeit, an sich selbst und den Teamkollegen Fähigkeiten zu entdecken, die im normalen Arbeitsalltag verborgen bleiben. So bringen Ihre Mitarbeiter nicht nur wichtiges Fachwissen zur Videoproduktion, sondern auch ein neues Teamgefühl mit zurück ins Unternehmen.

Der Mix aus erprobten Konzepten und individuellen Bedürfnissen

Natürlich ist es möglich, die Inhalte und den Umfang der Workshops an Ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.

Sie möchten Ihr Marketing mit einem selbstproduzierten Videoformat ganz nach vorne bringen? Wir erstellen gerne ein individuelles Workshop-Programm und unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Video Content-Strategie.

Video Content – Selbst gemacht oder mit Video Agentur?

Warum die richtige Strategie entscheidend ist

Viele Unternehmen stellen sich die Frage, ob für funktionierendes Video Content Marketing die Unterstützung einer Video Agentur notwendig ist, oder ob sich das Ganze auch intern mit einigen nützlichen Tools kostengünstig abwickeln lässt. Welche Vor- und Nachteile diese Herangehensweisen bieten, schauen wir uns heute einmal etwas genauer an.

Effektives Video Content Marketing – Alles eine Frage der Planung

Als erster Schritt des Entscheidungsprozesses sollte immer die Frage stehen: Was habe ich überhaupt vor? Soll eine langfristige Strategie geplant werden, möchte ich Kunden durch hochwertige Inhalte dauerhaft überzeugen oder brauche ich nur für einen speziellen Anlass einen einzelnen Film? Nach gründlicher Überlegung kann dann die Entscheidung getroffen werden, ob man sich intern an die Video Content-Produktion wagt oder externe Hilfe beansprucht – und welche! Je nach Umfang muss entschieden werden, ob für den einzelnen Film die Beauftragung eines Freelancers ausreicht oder ob die Kompetenz einer Agentur für die Entwicklung eines guten Konzeptes erforderlich ist.

Kosten, Nutzen und Qualität

Entgegen weit verbreiteter Annahmen ist es nicht unbedingt günstiger, Video Content Marketing intern zu produzieren. Soll die Umsetzung gut und hochwertig werden, brauche ich eine eigene Abteilung mit entsprechenden Spezialisten für die jeweiligen Teilbereiche, in den meisten Fällen vor allem für Videos, Bilder, Texte und nicht zuletzt: Die Content-Strategie. Wenn bereits vorhandene Mitarbeiter aus anderen Abteilungen des Unternehmens die Contentproduktion „nebenher“ betreiben sollen, hat das vor allem zwei entscheidende Nachteile:

1. Die Kollegen können, während sie am Content arbeiten, nicht Ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen, werden aber trotzdem weiterhin dafür bezahlt. Man bezahlt also Experten auf Ihren jeweiligen Fachgebieten dafür, Tätigkeiten in einem (zum Teil fremden) Gebiet auszuüben, in dem sie oftmals keine Experten sind.

2. Was uns direkt zum zweiten Punkt bringt: Wenn ich einen Job professionell erledigt haben möchte, sollte ich damit auch einen Profi beauftragen. Experten aus dem Fachgebiet meiner Firma sind also nicht zwangsläufig Fachleute für eine gut durchdachte Content-Marketing-Strategie, es leidet also nicht nur die Leistungsfähigkeit in meinem Kerngeschäft (siehe Punkt 1), sondern auch die Qualität des Contents. Will ich also im eigenen Haus professionelles Video-Content Marketing betreiben, muss ich Experten aus genau diesem Bereich einstellen und dauerhaft bezahlen, egal, wie gut ich diese Abteilung überhaupt auslasten kann. Sinnvoll wird eine eigene Abteilung also erst ab einer bestimmten Firmengröße und mit dem Wissen, dauerhaft umfangreiche Marketing-Strategien fahren zu wollen.

Der Blick über den Tellerrand

Nicht zu unterschätzen ist der oft zitierte „Blick über den Tellerrand“. Das eigene Unternehmen und Geschäftsfeld kennt man in- und auswendig, doch manchmal wird man trotz großer fachlicher Kompetenz „betriebsblind“. Hier hilft eine externe Agentur, das Große und Ganze im Auge zu behalten und Trends nicht nur im eigenen Unternehmen und der eigenen Brache zu erkennen, sondern auch darüber hinaus den gesamten Markt, die relevante Zielgruppe und die Entwicklung neuer Strategien und Impulse im Content Management im Blick zu behalten.

Fazit

Eine kleine Zusammenfassung und Entscheidungshilfe zum Schluss:

  • möchte ich nur einen einzelnen Film zu einem speziellen Anlass produzieren, reicht oft ein Freelancer, der sich nur um genau diesen Auftrag kümmert.
  • Ist die Produktion jedoch aufwendiger, empfiehlt sich selbst für solche „One-Shot“-Projekte eine Agentur, die für jeden Teilprozess der Produktion die passenden Experten zu bieten hat
  • Möchte ich wirkliches Content-Marketing betreiben, ist eine langfristige Strategie unabdingbar. Hier stellt sich die Frage: eigene Abteilung betreiben oder Agentur beauftragen
  • Sind Unternehmen und Content-Marketing-Bedarf groß bis sehr groß, kann eine eigene In-House-Abteilung sinnvoll sein, jedoch ist selbst hier mindestens in der Anfangsphase externe Beratung extrem hilfreich
  • In allen anderen Fällen sind gute Agenturen die sichereren und effektiveren Lösungen, da sie in Sachen Technik und Know-How stets auf dem aktuellen Stand sind, über die richtigen Experten für jedes Detail verfügen und je nach Bedarf und Budget auf variierende Bedürfnisse reagieren können

Eine gute Video-Content-Agentur produziert also nicht nur qualitativ überzeugende Filme, sondern deckt auch ein breites Spektrum rund um die eigentliche Video Content Produktion ab, wodurch Mehrwert generiert und nachhaltiges, erfolgreiches Marketing betrieben wird. Wichtigster Punkt ist hier die Entwicklung einer tragfähigen, langfristigen Strategie, basierend auf produktivem Dialog mit dem Kunden, gründlicher Analyse der Zielgruppe und professioneller Content-Gestaltung.

Zu den Themen rund um performance Content und die passende Content-Strategie beraten wir Sie gerne.

Videocontent oder Werbung? – Vom Wunsch zur Erfüllung

Warum Videocontent mehr kann als Werbung

Content und Werbung werden oft in einen Topf geworfen – verfolgen aber ganz unterschiedliche Ansätze. Klar, bei beiden geht es um einen Nutzen für den Konsumenten. Die Herangehensweise ist jedoch eine ganz andere. Worin genau sich beide Strategien unterscheiden, beleuchten wir heute mal etwas genauer.

Die Welt der Werbung: Versprochen? Ja, aber…

Werbung kann vor allem eines: Versprechungen machen. Es wird – in möglichst überzeugenden und positiven Bildern – ein Nutzen versprochen, den das beworbene Produkt für die Zielgruppe haben soll. Zwischen dem Nutzen und dem Kunden steht dann nur noch der Kauf, also die Hürde, für die Einlösung des Versprechens erst einmal selbst tätig zu werden. Hier wird die Schwachstelle reiner Werbung deutlich: es fehlt der direkte, unmittelbare Nutzen für den Zuschauer, die direkte Erfüllung eines Bedürfnisses.

Content als Multitool und Bindeglied: Nützen und erfreuen

Schon bei den alten Römern hieß es „prodesse et delectare“ – also „nützen und erfreuen“. Beides kann Content für die Nutzer leisten. In Content-Formaten geht es nicht nur darum, wie in der Werbung ein Produkt oder eine Dienstleistung vorzustellen und anzupreisen, sondern darüber hinaus einen Mehrwert zu bieten. Dieser kann ganz unterschiedlich aussehen: Praktische Tipps, Erklärvideos, spezielles Fachwissen, Unterhaltung (gerne mit Produktbezug, aber nicht zu „werblich“) – oder eine Mischung daraus. Im Content Marketing müssen übrigens nicht unbedingt materielle Bedürfnisse befriedigt werden, viel mehr bedient man den Wunsch nach mehr Wissen, Entwicklung und Entfaltung, aber auch Genuss und Spaß.

Mit guten Konzepten Synergieeffekte nutzen

Müssen sich klassische Werbung und Content Marketing also ausschließen? Ganz im Gegenteil! Mit einer auf Produkt und Marke optimal abgestimmten Strategie lassen sich die Vorteile beider Herangehensweisen kombinieren – gut gemachte Werbung sorgt für die Aufmerksamkeit und stellt Produkte und Dienstleistungen im besten Licht da, während passender Content einen nützlichen und/oder unterhaltsamen Mehrwert generiert und so die Verbundenheit zur Marke und das Kaufinteresse aufbaut und stärkt.

Eine Crew für das Beste aus beiden Welten

Wir bei Piratelove können beides (und noch mehr!): Erfolgreiche Werbung und genau auf die Zielgruppe abgestimmten Content – auch für Ihr Unternehmen. Lassen Sie sich von uns zu Ihrer individuellen Marketing-Strategie beraten.

Ein interner Licht Workshop für Film

In der Filmproduktions Branche lernt man nie aus und muss sich und sein Team immer wieder kreativ herausfordern. Daher ist es wichtig, sich immer mal wieder Auszeiten vom Tagesgeschäft zu nehmen, um neue Dinge zu lernen. In den Workshops für unsere Kunden teilen wir gerne unser Wissen und lernen dabei auch von unseren Kunden spannende Dinge.

Trotzdem sind wir dabei oft auf der Seite der „Lehrenden“. Daher ist es für uns extrem wichtig, auch immer mal wieder in die Rolle der „Schüler“ zu schlüpfen. Unsere Producer Pierre und Evert stürzen sich daher zusammen mit unseren Trainees Ahmad und Jannis sowie Captain Michel für zwei Tage in ein Workshop-Abenteuer auf einem Bauernhof im westfälischen Altenberge. Unser freier Kameramann Jan-Malte, bei Piratelove als Director of Photography mit allen Wassern gewaschen, ging mit den Teilnehmern der Bildgestaltung auf den Grund, während Oberbeleuchterin Lisa, die ansonsten bei Kinofilmen und TV-Serienproduktionen für die richtige Beleuchtung sorgt, die Feinheiten des filmischen Lichts auf die Agenda setzte.

An beiden Workshoptagen hatten wir Gelegenheit, mal so richtig ins Detail zu gehen und uns Themen zu widmen, für die im stressigen Produktionsalltag nicht immer genügend Zeit bleibt.

Dass beim Film alles mit dem richtigen Licht steht und fällt, ist kein großes Geheimnis. Wie genau man aber das optimale Licht für jede Stimmung im Film setzt, bietet Diskussionsstoff für mehr als nur einen Workshop. Braucht es eigentlich einen LKW voller Lampen und Lichtformer für das perfekt ausgeleuchtete Set oder ist es nicht manchmal sinnvoller, dem natürlichen Licht mit einigen Tricks und Hilfsmitteln auf die Sprünge zu helfen?

Wenn das Licht steht, ist die Kamera gefragt – und der Kopf dahinter. Die Kadrage, also die richtige Auswahl des Bildausschnittes, ist ein wichtiger Kernpunkt. Denn neben dem sicheren Umgang mit der Technik beginnt die eigentlich Arbeit des Kameramannes im Kopf – hier wird mit der passenden Komposition über die Wirkung und Aussage des Bildes entschieden. Wie löse ich eine Szene optimal auf? Auch hier gibt es reichlich Gelegenheit, neue Ideen auszuprobieren, Erfahrungen auszutauschen, Regeln zu studieren und Regeln zu brechen.

Denn nicht nur Hands-on-Training und neuer Input standen auf dem Programm, sondern auch der eigene Workflow und erprobte „Best Practices“ wurden untereinander diskutiert und auf Optimierungspotential hin untersucht. Auch auf die gruppendynamischen Prozesse innerhalb des Teams und die daraus entstehenden Abläufe am Set wurde eingegangen – was lief bei vergangenen Produktionen gut, wo gibt es Verbesserungsbedarf, wie lassen sich Aufgaben und Milestones in Projekten noch besser planen und koordinieren? Welche digitalen Tools und Techniken können uns dabei helfen?

Bei feinstem Wetter durfte natürlich auch ein ordentliches BBQ nicht fehlen. Zwei Tage mit der Crew raus aus dem Alltag und rein in die technischen und gestalterischen Aspekte des Filmemachens. Und das Ganze nicht in einer trockenen, theoretischen Fortbildung, sondern „hands on“ und mit echten Ergebnissen – in diesem Fall dann auch noch mit tollen Bildern für den Möbelwerkstatt-Imagefilm für unseren Freund und Hofbetreiber Burkhard Kamphues.

Ihr wollt in einem einmaligen Teamerlebnis euer Wissen im Bereich Video oder Marketing vertiefen? Wir konzipieren individuelle Workshops für alle Einzelpersonen und Teams rund um die Themen Video-Content-Produktion und Video-Content-Marketing. Sprecht uns einfach an.

Closed Captions Create Cash – Mit mehr Text zum Mehrwert

Wer mit Untertiteln vor allem anstrengendes Programmkino oder hohe Produktionskosten für seine eigenen Videos verbindet, sollte hier dringend weiterlesen. Denn mehr Text zum Video verspricht mit überschaubarem Aufwand einige Vorteile.

Untertitel und Transkriptionen als SEO-Maßnahme

Es gibt unterschiedliche Arten, Videos mit Text zu ergänzen. Neben den üblichen Descriptions, also mehr oder weniger kurzen Beschreibungen unter den Video, wollen wir uns hier vor allem auf Closed Captions, also ein- bzw. ausblendbare Untertitel, sowie Transkriptionen des Videos beschäftigen. Untertitel in Videos sind nicht nur praktisch, wenn man ein Video – z.B. unterwegs oder in lauten Umgebungen – ohne Ton ansehen muss oder möchte, sondern dienen auch der Sichtbarkeit für Suchmaschinen. Transkriptionen, also Textversionen der Sprechertexte bzw. generell der Inhalte des Videos, die allerdings nicht wie Untertitel ins Video eingeblendet werden, sondern in der Beschreibung des Videos angezeigt werden, bieten den Vorteil, alle Inhalte noch einmal zum Nachlesen übersichtlich anzubieten. Auch hier wird die Sichtbarkeit im Sinne der SEO erhöht.

Studien belegen: Höherer RoI durch bessere Texte

Die oben genannten Maßnahmen sind zum einen sehr hilfreich, damit Video Content besser gefunden und von der entsprechenden Zielgruppe stärker gesehen wird. Das tut der Marke bzw. dem Unternehmen gut und erhöht die Bekanntheit. Zum anderen lohnt sich die – meist relativ überschaubare – Investition in Untertitel und Transkriptionen auch finanziell. Neue Studien konnten belegen, dass nicht nur das Suchmaschinen-Ranking, sondern infolgedessen auch die mit dem Content erzielten Umsätze von mehr Text zum Video profitieren.

Die Video-Marketing-Statistikfreunde von Tubular Insights haben unterschiedliche Studien und Reichweitenexperimente ausgewertetund dabei festgestellt: Sowohl die Zahlen der Video-Views, der Zugriffe auf den Content über Suchmaschinen, die Nutzerinteraktionen als auch das Suchmaschinen-Ranking konnten in allen untersuchten Fällen durch Closed Captions und Transkriptionen deutlich gesteigert werden.

Außerdem legen die Untersuchungen nahe, dass sich die Investition in gut gemachte Untertitel lohnt und zu einem messbar gesteigerten Return on Investment (RoI) führt – also am Ende bares Geld erwirtschaftet.

Wir bieten übrigens nicht nur Videos mit professionellen Untertiteln und Transkriptionen – bei Piratelove entwickeln wir gerne Ihre komplette Content-Marketing-Strategie vom einfachen Produktvideo bis zur kompletten Marketing-Kampagne.

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